Sedimal Society of Europe

hexadezimal - sedezimal - sedimal

Gendern und Invers-Gendern

Grammatisch maskuline Personenbezeichnungen wie  Kunden  sind traditionell
mehrdeutig. Sie können für Männer stehen oder generisch für alle Geschlechter.

Beim  Gendern  wird die Mehrdeutigkeit beseitigt durch die Festlegung, Kunden
seien stets nur Männer, und es werden neue Bezeichnungen für Alle eingeführt
(in Form von Beidnennung, Gendersternchen und ähnliches, oder Partizip).

Invers-Gendern  macht es umgekehrt: Die Mehrdeutigkeit wird beseitigt durch
die Festlegung, Kunden seien stets Alle  (Männer, Frauen, Nonbinäre),  und es
wird eine neue Bezeichnung für nur Männer eingeführt. Das geschieht durch
eine eigene Endung für Männer, analog zur Endung -in für Frauen.

Konkret schlagen wir für Männer die Endung -on mit Plural -onnen vor.
Alternativ sähen wir für Männer auch -an mit Plural -annen als gute Wahl.

Kundinnen sind Frauen, Kundonnen sind Männer, Kunden sind Alle.
Damit ist volle Symmetrie zwischen Frauen und Männern erreicht.

Die bisher mit  Kunde  und  Kunden  verbundene männliche Vorstellung
wird durch die Existenz von  Kundon  und  Kundonnen  bald verblassen.

Für Nonbinäre kann es eine eigene Endung geben, etwa -ix mit Plural -issen.

Da Gruppen von Menschen meist gemischt sind, wird man die Pluralformen
Kundinnen, Kundonnen, Kundissen  nur selten benötigen.  Neutraler Plural
und häufig ist die kurze Grundform Kunden, ganz anders als beim Gendern.

Im Singular wird man  Kundin, Kundon, Kundix  verwenden, sobald das
Geschlecht der Person bekannt ist, und bis dahin die Grundform Kunde.

Der neutrale Artikel im Singular

Für das neutrale Grundwort  Kunde  kann man den Artikel  der  beibehalten.
Eine Ersetzung durch  das  oder etwas neues halten wir nicht für notwendig,
wollen es aber auch nicht ausschließen. Man hat ja umgekehrt auch kein
Problem damit, dass es  die Person  oder  die Koryphäe  heisst.

Für Nonbinäre schlagen wir im Singular den Artikel  die  vor:  die Kundix.
Das wäre ein gewisser Ausgleich für die Tatsache, dass die meisten neutralen
Personenbezeichnungen den Artikel  der  haben. Ausserdem wird vermutlich
den Nonbinären diese Gemeinsamkeit mit den Frauen ganz recht sein.

Links

Ein alter Beitrag der Satireseite  Der Postillon
https://www.der-postillon.com/2017/11/gleichberechtigung-er.html

Eigene Forenbeiträge
https://www.linguisten.de/Thread-Eine-neue-Form-des-Genderns
https://politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4346473#p4346473

https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=37170

Facebook-Seite  Invers-Gendern
https://www.facebook.com/profile.php?id=100086902844567

Thomas Balbach plädiert ebenfalls für eine männliche Endung -on
https://de.linkedin.com/pulse/gendern-f%C3%BCr-bayern-thomas-balbach-jhk4e

Auch Max Neumann plädiert für ein männliches Suffix -on
https://dasfotobus.wordpress.com/2022/07/08/gendersonderzeichen-substantivierte-partizipien-und-autismus/

Christian Melsa schlägt für Männer die Endung -an vor
und nennt es Gleichgestellte Movierung
http://gendern-aendern.de/darum/
https://gendern-zwei-null.de

Ingo Lantschner  plädiert für die Endung -(r)ich
https://gendern20.de

Anka Luethe plädiert für die Endung -un
und nennt es Basisneutrales Gendern
https://gendern2-0-basisneutral.de

Petition auf change.org

Unterzeichnen Sie die Petition auf  change.org
Einführung einer männlichen Endung -on in der der deutschen Sprache
Andere Endungs-Vorschläge (er/an/un/ich) sind eingeschlossen.
Die Petition richtet sich an Journalisten und Publizisten.
https://chng.it/mRHPVmrYp9