Invers-Gendern
>> Der Text ist eine Kopie von https://invers-gendern.de
Grammatisch maskuline Personenbezeichnungen wie Kunden sind
traditionell mehrdeutig. Sie können für Männer stehen oder generisch
für alle Geschlechter. Beim Gendern wird die Mehrdeutigkeit beseitigt
durch die Festlegung, Kunden seien stets nur Männer, und es werden
neue Bezeichnungen für Alle eingeführt (in Form von Beidnennung,
Gendersternchen und ähnliches, oder Partizip). Invers-Gendern macht
es umgekehrt: Die Mehrdeutigkeit wird beseitigt durch die Festlegung,
Kunden seien stets Alle (Männer, Frauen, Nonbinäre), und es wird eine
neue Bezeichnung für nur Männer eingeführt. Das geschieht durch
eine eigene Endung für Männer, analog zur Endung -in für Frauen.
Konkret schlagen wir für Männer die Endung -on mit Plural -onnen vor.
Aber auch -an mit Plural -annen für Männer sähen wir als gute Wahl.
Kundinnen sind Frauen, Kundonnen sind Männer, Kunden sind Alle.
Damit ist volle Symmetrie zwischen Frauen und Männern erreicht.
Die bisher mit Kunde und Kunden verbundene männliche Vorstellung
wird durch die Existenz von Kundon und Kundonnen bald verblassen.
Für Nonbinäre schlagen wir die Endung -ix mit Plural -issen vor.
Da Gruppen von Menschen meist gemischt sind, wird man die
Pluralformen Kundinnen, Kundonnen, Kundissen nur selten nutzen.
Neutraler Plural und häufig wird die kurze Grundform Kunden sein,
ganz anders als beim Gendern.
Im Singular wird man Kundin, Kundon, Kundix verwenden, wenn das
Geschlecht der Person bekannt ist, und sonst die Grundform Kunde.
Der neutrale Artikel im Singular
Für das neutrale Grundwort Kunde kann es beim Artikel der bleiben.
Ersetzen durch das oder etwas neues halten wir nicht für notwendig,
wollen es aber auch nicht ausschließen. Man hat ja umgekehrt auch
kein Problem damit, dass es die Person oder die Koryphäe heisst.
Vielleicht wird man aber bei Begriffen wie Freund oder Partner zur
Vermeidung von Missverständnissen zum Artikel das wechseln.
Für Nonbinäre schlagen wir im Singular den Artikel die vor: die Kundix.
Wozu
Die Umdeutung der grammatisch maskulinen Grundform in eine
Bezeichnung allein für Männer ist heute so weit fortgeschritten,
dass es ein einfaches Zurück zum Generischen Maskulinum nicht
mehr geben wird. Nur ein Aufsehen erregendes eigenes Suffix für
Männer wird die Neutralität der Grundform wiederherstellen können.
Links
Ein alter Beitrag der Satireseite Der Postillon
https://www.der-postillon.com/2017/11/gleichberechtigung-er.html
Eigene Forenbeiträge
https://www.linguisten.de/Thread-Eine-neue-Form-des-Genderns
https://politik-forum.eu/viewtopic.php?p=4346473#p4346473
https://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=37170
Facebook-Seite Invers-Gendern
https://www.facebook.com/profile.php?id=100086902844567
Thomas Balbach plädiert ebenfalls für eine männliche Endung -on
https://de.linkedin.com/pulse/gendern-für-bayern-thomas-balbach-jhk4e
Auch Max Neumann plädiert für ein männliches Suffix -on
https://dasfotobus.wordpress.com/2022/07/08/gendersonderzeichen-substantivierte-partizipien-und-autismus/
Christian Melsa schlägt für Männer die Endung -an vor
und nennt es Gleichgestellte Movierung
http://gendern-aendern.de/darum/
https://gendern-zwei-null.de
Ingo Lantschner plädiert für die Endung -(r)ich
https://gendern20.de
Anka Luethe plädiert für die Endung -un
und nennt es Basisneutrales Gendern
https://gendern2-0-basisneutral.de
Marc Prior plädiert für ein Generisches Neutrum und Abschaffung
des weiblichen -in oder alternativ Einführung eines männlichen Suffix
https://gendern.eu
Petition auf change.org
Unterzeichnen Sie die Petition auf change.org
Einführung einer männlichen Endung -on in der der deutschen Sprache
Andere Endungs-Vorschläge (er/an/un/ich) sind eingeschlossen.
Die Petition richtet sich an Journalisten und Publizisten.
https://chng.it/mRHPVmrYp9